
Tanze Dich
Du erwachst.
Aus dem großen, stillen Meer, in dem Du eben noch getragen warst.
Leicht. Beschwingt. In Frieden und Liebe.
Verbunden mit allem. Bewusst in allem.
Langsam steigst Du daraus hervor und stehst am Strand, hörst das
Rauschen der Wellen. Die Trommel ruft. Musik erklingt, und Dein Körper antwortet darauf.
Du tanzt und spürst Deinen eigenen Rhythmus.
Genauso, wie er kommt. Genauso, wie er nur für Dich richtig ist.
Am Ende werden die Bewegungen kleiner, sanfter, stiller.
Du wendest Dich wieder dem Meer zu, aus dem Du gekommen bist.
Schritt für Schritt gehst Du zurück.
Weitere Infos:
In Anlehnung an den "5-Rythmus-Tanz" von Gabriele Roth biete ich meine eigene Version für Euch an. Mit Musik und echten Trommelschlägen auf der Motherdrum erspüren wir uns und unseren persönlichen Tanz des Lebens. Es wird verschiedene "Themen" geben, welche innerhalb einer Session aufeinander abgestimmt sind. Es wird also mal Irisch, mal Mittelalterlich, mal rockig, mal episch, mal hören wir eher die Indianischen Klänge, mal die Elemente.
Gesamtlänge zwischen 1,5 und 2 Stunden, wobei die reine Tanzzeit ungefähr 40 bis 50 Minuten beträgt.
Kosten: 20 Euro pro Person.
Ort: Uelsby in Angeln (ab Herbst auch in Kappeln/VHS)
Ich freue mich auf Euch!
Michelle Doris Ambrosius
mit Spirit-Rose (Motherdrum)
Weitere Infos zum 5-Rythmus-Tanz von Gabriele Roth
Gabriele Roth hat den 5-Rhythmus-Tanz auf die Welt gebracht. Er folgt ganz bestimmten Rythmen, die jeder für sich selbst interpretieren kann. Es gibt keine Vorgaben, wie man zu tanzen hat, aber es gibt sozusagen bestimmte Formen, welche den Rhythmus „aus uns herausholen“.
Für mich haben diese Rythmen viel mit unserem Leben von Geburt bis zum Tod zu tun, deshalb habe ich meine Art des Ausdruckes „Tanze Dich“ genannt.
Beschreibung der fünf Rythmen:
Es beginnt mit „Flowing“:
Dem fließenden Rhythmus. Atmend, sich erheben, sich ausbreiten, zusammensinken, verschließen und wieder öffnen. Leichtfüßig drehen, sich heben und senken, im Traum verlieren.
Es folgt „Staccato“:
Nun hat jede Bewegung einen Anfang und ein Ende. Die Bewegungen werden ruckartig. Die Füße stampfen, alles im Puls Deines Lebens. Ein Rucken und Zucken, ein Ein- und ein Ausatmen. Jede Bewegung wird geboren, stirbt und beginnt von vorn. Im alten oder im neuen Muster.
Es folgt „Chaos“:
Nun tanzt Du mitten in das Chaos hinein und lässt Dich in Deinen urtümlichen Rhythmus hineinfallen. Du wirst zur Stoffpuppe, Deine Wirbelsäule schlängelt sich, locker und frei fliegen Deine Hände umher. Deine Füße bleiben fest, wie elektrisch bist Du angeschlossen an etwas Gewaltiges, lebendiges, das viel größer ist als Du.
Es folgt „Lyrical“
Jetzt wird es tranceähnlich. Die Leichtigkeit des Seins kommt in Deine Füße. Wie ein Vogel segelst Du, drehst Schleifen im Wind, hüpfend, herabstürzend, eintauchend und auffliegend.
Es folgt „Stillness“
Folge nun den Räumen zwischen den Tönen, zwischen Deinen Knochen, zwischen Deinen Bewegungen. Verwandle Dich durch alle Formen hindurch, verweile, spüre nach, lasse lost. Tue nichts. Sei.